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Pressemeldungen 2013
Sich einen Augenblick lang wie ein Schmerzpatient fühlen
Delegation der Bundestags- und Landtagsabgeordneten der SPD besichtigt den Grünenthal-Campus und informiert sich über die Herausforderungen eines internationalen Pharmaunternehmens, Therapieinnovationen für Patienten zu entwickeln.
Aachen, 8. Juli 2013. Was die täglichen Hürden eines Schmerzpatienten sind, das erlebt heute eine Delegation der Bundestags- und Landtagsabgeordneten der SPD im Rahmen einer Betriebsbesichtigung der Grünenthal Gruppe. Mit Hilfe eines Rückenschmerzsimulators erfahren die Politiker, was es bedeutet, wenn chronische Schmerzen die Lebensqualität einschränken und Tätigkeiten nicht mehr ausgeübt werden können. Bei der Forschung und Entwicklung neuer Therapieansätze zur Behandlung von Schmerzen stellt Grünenthal den Patienten und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt. Damit aber weiter intensiv an neuen Therapieansätzen geforscht werden kann, sind laut Grünenthal die angemessenen politischen Rahmenbedingungen wie Förderung der Forschung und Transparenz bei der Nutzenbewertung von neuen Medikamenten unerlässlich.
Grünenthal setzt stark auf Forschung und Entwicklung
Im Jahr 2012 hat Grünenthal 26 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert und erzielt somit eine deutlich höhere Forschungs- und Entwicklungsintensität als der Durchschnitt der Pharmaindustrie. Davon können sich die politischen Vertreter bei einem Besuch in der Molekularen Pharmakologie überzeugen. Diese ist aus Sicht von Ulla Schmidt, Mitglied des Bundestages und Bundesgesundheitsministerin a.D. ein Beleg für die Rolle der Pharmaindustrie als Spitzentechnologie „made in NRW“. „Grünenthal ist einer der größten Arbeitgeber in der Region Aachen. Die hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung tragen zur Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Aachen im Wettbewerb mit anderen Regionen bei“, so Ulla Schmidt. Eine Tatsache, die auch von einer Studie des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) gestützt wird. Grünenthal sichert insgesamt über 7700 Arbeitsplätze in Deutschland. Neben den 2070 direkt Beschäftigten hängen weitere rund 5650 Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland von Grünenthal indirekt und induziert ab. Deswegen fordert auch der Betriebsratsvorsitzende von Grünenthal, Karl-Josef Matthias eine Stärkung der Pharmaunternehmen, die in Deutschland Forschung betreiben. „Unternehmen wie Grünenthal schaffen Arbeitsplätze. Damit unsere Arbeitsplätze auch in Zukunft am Standort bleiben, fordern wir die nötigen politischen Rahmenbedingungen, die die deutschen forschenden Unternehmen stärken“, so Karl-Josef Matthias.
Verlässliche Marktbedingungen notwendig
Um den Erhalt eines starken Forschungsstandortes und eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung der Patienten zu diskutieren, trafen heute die Vertreter der Geschäftsführung von Grünenthal und die SPD-Delegation zusammen. Bei dem Gespräch stehen deswegen Themen wie die Stärkung des Forschungsstandortes Deutschland und die Umsetzung des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) im Mittelpunkt. „Vor dem Hintergrund der langfristig steigenden Ausgaben in der Gesetzlichen Krankenversicherung sind die mit dem AMNOG verbundenen Neuerungen prinzipiell legitim. Es ist jedoch wichtig, dass die Planung und Durchführung des Nutzenbewertungsverfahrens verlässlich, fair, transparent und für alle Beteiligten nachvollziehbar vonstattengeht. Auch müssten Effekte in Bereichen wie z.B. Pflege, Arbeit oder Berentung berücksichtigt werden", appelliert Kai Martens, Geschäftsleiter Deutschland der Grünenthal GmbH, an die Delegierten und wünscht sich, dass sich gesundheitspolitische Entscheider auch in die Rolle eines Schmerzpatienten versetzen.
Über Grünenthal
Die Grünenthal Gruppe ist ein unabhängiges, international tätiges, forschendes Pharmaunternehmen im Familienbesitz mit Konzernzentrale in Aachen. Aufbauend auf ihrer einmaligen Kompetenz in der Schmerzbehandlung ist es das Ziel, das patientenzentrierteste Unternehmen und damit führend in Therapie-Innovation zu werden. Als eines der letzten fünf forschenden Pharmaunternehmen mit Konzernzentrale in Deutschland investiert Grünenthal nachhaltig in die Forschung und Entwicklung. Im Jahr 2012 betrugen die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen circa 26 Prozent des Umsatzes. Die Forschungs- und Entwicklungsstrategie Grünenthals konzentriert sich auf ausgesuchte Therapiegebiete und modernste Technologien. Den Schwerpunkt bildet die intensive Suche nach neuen Wegen, um Schmerzen besser, nachhaltiger und mit weniger Nebenwirkungen zu lindern. Die Grünenthal Gruppe ist in 26 Ländern weltweit mit Gesellschaften vertreten. Grünenthal-Produkte sind in mehr als 155 Ländern erhältlich und circa 4.400 Mitarbeiter arbeiten weltweit für die Grünenthal Gruppe. Der Umsatz 2012 betrug 973 Mio €.
- pm_2013_07_08_ Für einen Augenblick wie ein Schmerzpatient (pdf, 158.4 KB)
Bildmaterial für Journalisten
Detlef Loosz und Ulla Schmidt informieren sich bei Grünenthal über Therapie-Innovationen und das Leben mit chronischen Schmerzen. V. l. n. r.: Karl-Josef Matthias, Betriebsratsvorsitzender bei Grünenthal, Detlef Loosz, MdB-Kandidat, Ulla Schmidt, MdB, mit dem sogenannten Rückenschmerzsimulator in der Hand und Kai Martens, Geschäftsleiter Deutschland der Grünenthal GmbH.
- Für einen Augenblick wie ein Schmerzpatient (jpg, 1.4 MB)
Grünenthal Group
