Service für Fachjournalisten
Grünenthal Pressemeldungen 2012
Grünenthal stellt seine starke Produktpipeline bei der weltweit größten Biotechnologiekonferenz vor
Aachen, 14. Juni 2012 – Die Vorstellung neuer Wirksubstanzen, sogenannter New Chemical Entities (NCE), im Bereich der Schmerz- und Entzündungstherapie sowie der INTAC®-Technologie (einer missbrauchserschwerenden Formulierung): Das sind die Herzstücke der Präsentation von Grünenthal bei der BIO International Convention 2012. Das Unternehmen, das bereits viele Innovationen erfolgreich auf dem Markt eingeführt hat, lädt die pharmazeutischen Fachkreise dazu ein, mehr über die neuesten Entwicklungen aus seinen Forschungsabteilungen zu erfahren. Bei der weltweit größten Konferenz für Biotechnologie, der BIO 2012 in Boston, USA, werden vom 18. bis zum 22. Juni mehr als 20.000 Teilnehmer erwartet.
„Wir freuen uns sehr über unsere Teilnahme an diesem bedeutenden Partnering Event, da wir fest davon überzeugt sind, dass wir gerade durch Zusammenarbeit den Wert unserer Produkte voll ausschöpfen können. Vor dem Hintergrund unserer starken Produktpipeline und unserer Erfolge in der Vergangenheit freuen wir uns darauf, uns über neue Möglichkeiten und Chancen auszutauschen. Letztendlich ist es unser Ziel, neue Therapieoptionen zu entwickeln, um das Leben von Patienten zu verbessern, die unter Schmerzen und entzündlichen Erkrankungen leiden“, sagt Prof. Dr. Eric-Paul Pâques, President Grünenthal Innovation & Chief Alliance Officer.
Grünenthal: Forschung und Entwicklung im Fokus
Die Strategic Business Unit Grünenthal Innovation wurde aufgrund der Bedeutung der eigenen Forschungsarbeit gegründet und um die notwendige Fokussierung darauf zu gewährleisten. Sie umfasst den gesamten Wertschöpfungsprozess, angefangen bei der Erforschung neuer Wirkstoffe über die Proof-of-Concept-Studie am Menschen bis hin zur Entwicklung neuer Technologien zur Verabreichung von Medikamenten. Dieses Unternehmensmodell baut auf Partnerschaften auf – vor allem im Bereich der gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung –, um echte medizinische Innovationen zum Wohle des Patienten so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen.
Im Bereich der NCEs liegt das Hauptaugenmerk auf ausgewählten Therapiebereichen. Die Produkte in der fortgeschrittenen klinischen Prüfung basieren auf der Führungsrolle des Unternehmens in der Entwicklung von neuen Schmerztherapeutika, während parallel dazu ein zweiter Schwerpunkt aufgebaut worden ist: Die Entwicklung von Medikamenten / Forschung nach Wirkstoffen zur Behandlung von Entzündungen. Dabei werden die hochinteressanten Überschneidungen und Synergien zwischen den beiden Bereichen Schmerz und Entzündung genutzt, während gleichzeitig eine Sonderstellung im breiten Feld der entzündlichen Erkrankungen aufgebaut wird. Durch die neuartige missbrauchserschwerende Technologie INTAC® ist Grünenthal auf diesem Gebiet führend, und es gibt bereits zwei Opioide mit FDA-Zulassung, bei denen diese einzigartige Technologie eingesetzt wird. Das Ziel der INTAC®-Technologie besteht darin, die unsachgemäße und missbräuchliche Verwendung einzuschränken.
„Die Verknüpfung von interner Forschungsarbeit, Zusammenarbeit und Networking mit Lehre und Biotechnologie gegenüber aufgeschlossen zu sein, hat uns die Entwicklung eines faszinierenden Portfolios ermöglicht. Wir freuen uns bereits darauf, nähere Einzelheiten im Rahmen der BIO 2012 in Boston vorstellen zu können“, so Dr. Klaus Dieter Langner, Executive Vice President und Chief Operating Officer von Grünenthal Innovation.
Beispielhafte Key Assets unterstreichen die Innovationsfähigkeit von Grünenthal Die Produktpipeline von Grünenthal umfasst NCEs in den ausgewählten therapeutischen Bereichen Schmerz und Entzündung, aber auch innovative Technologien zur Verabreichung von Medikamenten.
NCE – TRPV1
Grünenthal hat zahlreiche geschützte Strukturklassen (niedermolekulare Verbindungen oder small molecules) von TRPV1-Antagonisten mit einem neuartigen Wirkmechanismus entdeckt, die eine Vermeidung von Hyperthermien und Hitze-Hyposensitivität – typische Nebenwirkungen, die mit der Verabreichung von TRPV1-Antagonisten verbunden sind – zum Ziel haben. Dadurch steht bei Schmerzindikationen und in einigen ausgewählten anderen Bereichen eine potenzielle neue Behandlungsoption zur Verfügung.
NCE – KCNQ
Grünenthal arbeitet intensiv an der Erforschung und Entwicklung neuartiger selektiver, oral wirksamer, niedermolekularer KCNQ-Kanalöffner zur Behandlung von Schmerzen und ZNS-bedingten Störungen.
NCE – Entzündung
Der Bereich Entzündung ist für Grünenthal die zweite strategische Säule neben der Schmerztherapie. Durch die thematische Nähe, die sich im Bereich der klinischen Krankheitsbilder, der biologischen Signalwege, der Target-Klassen und des technologischen Fachwissens zur Schmerztherapie ergeben, ist das eine logische Wahl. Während die meisten der weiter fortgeschrittenen Forschungsprojekte im klinischen Überschneidungsbereich zwischen Schmerz und Entzündung ansetzen, indem sie auf eine Krankheitsmodifikation bei Schmerzerkrankungen abzielen, ist die Pipeline auf ein weiter gefasstes Spektrum von entzündlichen Erkrankungen ausgerichtet, deren pathophysiologische Mechanismen auf entzündlichen Prozessen beruhen.
Technologieplattform: INTAC™ – missbrauchserschwerende Formulierung
Die missbrauchserschwerende Formulierungstechnologie INTAC® von Grünenthal ist ein Ansatz, der die Möglichkeit eines Missbrauchs von verschreibungspflichtigen Medikamenten durch die Art der Verabreichung erschwert, da das Produkt bei Missbrauch zuerst zerkleinert (kauen, schnupfen, injizieren) werden muss. Die firmeneigene INTAC® -Technologie von Grünenthal ist bereits in Produkten mit FDA-Zulassung zur enthalten. INTAC® ist nach Auffassung von Grünenthal die führende Technologie für missbrauchsgeschützte Opioidprodukte.
Über Grünenthal
Die Grünenthal Gruppe ist ein unabhängiges, international tätiges, forschendes Pharmaunternehmen im Familienbesitz mit Konzernzentrale in Aachen. Aufbauend auf ihrer einmaligen Kompetenz in der Schmerzbehandlung ist es das Ziel, das patientenzentrierteste Unternehmen und damit führend in Therapie-Innovation zu werden. Als eines der letzten fünf forschenden Pharmaunternehmen mit Konzernzentrale in Deutschland investiert Grünenthal nachhaltig in die Forschung und Entwicklung. Im Jahr 2011 betrugen diese Investitionen circa 25 % des Umsatzes. Die Forschungs- und Entwicklungsstrategie Grünenthals konzentriert sich auf ausgesuchte Therapiegebiete und modernste Technologien. Den Schwerpunkt bildet die intensive Suche nach neuen Wegen, um Schmerzen besser, nachhaltiger und mit weniger Nebenwirkungen zu lindern. Die Grünenthal Gruppe ist in 26 Ländern weltweit mit Gesellschaften vertreten. Grünenthal-Produkte sind in mehr als 155 Ländern erhältlich, und circa 4.200 Mitarbeiter arbeiten heute weltweit für die Grünenthal Gruppe. Der Umsatz 2011 betrug 947 Mio. €.
Weitere Informationen unter: www.grunenthal.com
Weitere Informationen zur jährlich stattfindenden BIO International Convention finden Sie unter: http://convention.bio.org/
- 120614 press release Bio2012 (pdf, 33.1 KB)
Grünenthal Group
