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Grünenthal Pressemeldungen 2011

Societal Impact of Pain 2011 (SIP)

Symposium zu den Auswirkungen von chronischen Schmerzen auf die Gesellschaft wird unterstützt von allen drei EU Institutionen: EU Parlament, EU Kommission und EU Ratspräsidentschaft

Chronic back pain

 

3.-4. Mai, 2011


Symposium “Societal Impact of Pain” (SIP)


Europäisches Parlament
Rue Wiertz / Wiertzstraat 60,
 

1047 Brussels

 

 

Basis-Programm:

Dienstag, 3. Mai

13:00 – 14:00 Opening
14:00 – 15:00 Setting the stage – Pain care, an unmet societal need?
15:15 – 18:00 Society’s perspective: painfully dealing with multiple interests

Mittwoch, 4. Mai

08:30 – 12:00 Parallel-Workshops

Workshop 1: Consumers, costs or patients: dealing with pain on a daily base
Workshop 2: Pain policy: Ensuring access to pain treatment
Workshop 3: Pain – Numbers, facts and figures
Workshop 4: Healthy aging; Pain, ethics and society
Workshop 5: What does best practice in pain management look like?
Workshop 6: Pain care in the future, societal requirements

Mittwoch, 4. Mai

13:00 – 14:00 Patient access to pain treatment
14:00 – 15:00 Workshop summaries: Roadmap to Action
16:00 Ende

14. April, 2011 – Vom 3. bis 4. Mai treffen sich über 300 Akteuren des Europäischen Gesundheitswesens aus über 30 Ländern im Europäischen Parlament in Brüssel, um über die gesellschaftlichen Auswirkungen von Schmerz zu diskutieren (SIP 2011). Die Veranstaltung wird dabei von allen drei Europäischen Institutionen, EU Parlament, EU Kommission und EU Ratspräsidentschaft, unterstützt.

Das Symposium steht unter der Schirmherrschaft von EU Parlamentsmitgliedern Dr. Jiří Maštálka MEP und Dr. Milan Cabrnoch MEP und wird am ersten Tag von EU-Kommissar John Dalli, verantwortlich für Gesundheits- und Verbraucherpolitik, eröffnet. Im weiteren Programmverlauf folgen dann über 100 hochrangige Wissenschaftler, Vertreter Europäischer Institutionen und Patientengruppen und Mitglieder des Europäischen Parlaments.

Unterstützt wird die Veranstaltung von über 80 nationalen und internationalen Organisationen und Verbänden (http://www.sip-meetings.org/links). Verantwortlich für das wissenschaftliche Rahmenprogramm des Symposiums SIP 2011 ist der Europäische Schmerz-Dachverband EFIC® (European Federation of IASP® Chapters).

Darüber hinaus stimmte die Ungarische Ratspräsidentschaft der Europäischen Union zu, das Symposium „Societal Impact of Pain“ ebenfalls unter ihre Schirmherrschaft zu nehmen.

„Kernziel des Symposiums wird es sein, eine “Roadmap to Action” mit konkreten Resultaten und Aktivitäten zu erstellen, um den Regierungen der Europäischen Mitgliedstaaten und den EU-Institutionen die Dringlichkeit dieses Themas zu verdeutlichen“, erläutert EFIC Präsident Elect Professor Hans H. Kress. „Die Roadmap wird versuchen einzelne Mitglieder des Europäische Parlaments zu aktivieren, um das Problem der negativen Auswirkungen von Schmerz auf unsere Gesellschaft auf ihre Agenda zu setzen.“

Kris Vissers, Professor für Schmerz und Palliative Medizin der Radboud Universität des Nijmegen Medical Centre, ergänzt: „Schmerz ist ein vorherrschendes Gesundheitsproblem in Europa. Die Tragweite von chronischen Schmerzen hinsichtlich der Leiden der Patienten sowie auch der gesellschaftlichen Kosten sind in der Schmerz-Therapie weitläufig bekannt. In den meisten europäischen Ländern hat Schmerz jedoch bei Behörden und Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen keine Priorität. Schmerz wird hier lediglich als Symptom und nicht als eigene Krankheit verstanden. In der gesamten Europäischen Union berichten Patienten über inadäquate und unzufriedenstellende Schmerzbehandlung. Dies zeigt den dramatischen Effekt von Schmerz auf die Europäische Gesellschaft. Eine Zusammenarbeit von wissenschaftlichen Verbänden, innovativen Partners aus der Industrie, Politkern und Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen könnte dazu beitragen, die Versorgung der Patienten und deren Familien zu verbessern.“

Weitere Informationen zum Hintergrund und zum Programm des Symposiums “Societal Impact of Pain “ (SIP 2011) finden Sie unter http://www.sip-platform.eu/materials.html

Anmerkungen für die Redaktion:

Über das Symposium „Societal Impact of Pain“

Verantwortlich für das wissenschaftliche Rahmenprogramm des Symposiums SIP 2011 ist der Europäische Schmerz-Dachverband EFIC® (European Federation of IASP Chapters). Unterstützt wird die Veranstaltung von über 80 nationalen und internationalen Organisationen und Verbänden. Das Pharmaunternehmen Grünenthal GmbH ist verantwortlich für Logistik und Organisation. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Jiří Maštálka, MdEP, und Dr. Milan Cabrnoch, MdEP. Ziel des Symposiums ist es, Aufmerksamkeit für die unzureichende Schmerz-Versorgung in Europa zu erregen, Herausforderungen, Ziele und Instrumente für die Zukunft der Schmerztherapie zu diskutieren und Bündnisse für zukünftige, strategische Kooperationen zu bilden. Managern und Entscheidungsträgern nationaler Gesundheitssysteme zum Thema „Schmerz“ bietet das Symposium eine gute Gelegenheit für Diskussion und Erfahrungsaustausch mit Gesundheitsbehörden, Versicherungen und Budget-Verwaltern aus ganz Europa. Für Vertreter der Gesundheitsprofessionen, Patienten- und Verbraucherverbände bildet das Symposium eine interaktive Plattform zum Austausch von „Best-Practice“-Beispielen aus dem Versorgungsalltag.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sip-meetings.org

Über EFIC

Der Europäische Schmerz-Dachverband EFIC® (European Federation of IASP Chapters® (EFIC ®) ist eine multidisziplinäre Fachorganisation im Bereich der Schmerz-Wissenschaft und –Medizin und besteht aus 34 Ländern („Chapters“) der Internationalen Schmerz-Gesellschaft IASP® (International Association for the Study of Pain). Das 1993 gegründete Unternehmen repräsentiert rund 20.000 Wissenschaftler, Ärzte, Krankenschwestern, Physiotherapeuten, Psychologen und weitere Gesundheitsexperten aus ganz Europa mit dem Ziel, die heutige Schmerztherapie in Europa zu verbessern.

Weitere Informationen finden Sie unter www.efic.org.

Bei Fragen melden, mailen Sie uns über: Sip-meetings@grunenthal.com

oder bei:

European Federation of IASP® Chapters
Medialaan 24
1800 Vilvoorde
Belgium
Tel: +32 2 251 55 10
Fax: +32 2 251 48 10
Email: info@efic.org 
www.efic.org

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