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Grünenthal Pressemeldungen 2011

Societal Impact of Pain 2011

Symposium zu den gesellschaftlichen Auswirkungen von Schmerz fordert eine ‘Road Map for Action’: EU Institutionen und Mitgliedsstaaten müssen das Thema ‘Schmerz’ in Europa anpacken

Societal Impact of Pain 2011

"Jeder von uns hat in seinem Leben schon einmal Schmerzen erlebt. Dieses Symposium verdeutlicht, welche tatsächlichen Auswirkungen Schmerz auf uns als Individuen, auf unser Arbeitsumfeld und unsere Gesellschaft insgesamt hat. Wir müssen uns auch klarmachen, dass mit dem demographischen Wandel und der damit immer älter werdenden Gesellschaft ‘Schmerz’ immer bedeutsamer werden wird. Deshalb müssen wir lernen‚ ‘Schmerz’ besser zu verstehen und korrekt zu managen.“

John Dalli, EU Kommissar, Gesundheits- und Verbraucher-Politik

Brüssel, 4. Mai, 2011. Am 3. und 4. Mai trafen sich über 300 Akteuren aus den Gesundheitswesen aus über 30 Ländern Europas, um im Europäischen Parlament die gesellschaftlichen Auswirkungen von Schmerz („Societal Impact of Pain“, SIP 2011) zu diskutieren. Das Symposium wurde dabei von 85 nationalen und internationalen Organisationen und Institutionen unterstützt, die sich für die Verbesserung der Schmerz-Therapie in Europa einsetzen. Das Symposium bot eine Plattform für Experten aus Politik und Wissenschaft sowie für Vertreter von Gesundheits‐ und Aufsichtsbehörden, Krankenkassen, Schmerzgesellschaften und Patientenorganisationen. Unterstützt von allen drei EU Institutionen, dem EU Parlament, der EU Kommission und der EU Ratspräsidentschaft, machte das Symposium erfolgreich auf den Optimierungsbedarf in der Schmerzbehandlung aufmerksam und präsentierte ein Konsensus-Dokument „Road Map for Action“ mit konkreten Forderungen an die EU Regierungen.

Die „Road Map for Action“ ist das Ergebnis eines von sechs parallelen Workshops, der am zweiten Tag unter dem Titel ‘Schmerz-Richtlinie: Die Sicherstellung des Zugangs zu Schmerztherapie („Pain policy; Ensuring access to pain treatment“) stattfand. Sie beinhaltet Kernthesen, wie EU Institutionen und Mitgliedsstaaten das Problem der gesellschaftlichen Auswirkungen von Schmerz effektiv auf EU Level adressieren und vorantreiben können. Konkret fordert es die EU-Regierungen und EU Institutionen auf, an sieben politischen Dimensionen von „Schmerz-Management“ zu arbeiten:

  1. Die Anerkennung von Schmerz als wichtigen, die Lebensqualität beeinflussenden Faktor;
  2. Der Zugang zu Information, Schmerzdiagnose und Schmerzmanagement;
  3. Gesteigerte Aufmerksamkeit für die medizinische, finanziellen und sozialen Auswirkungen von Schmerz und dessen Behandlung;
  4. Verbessertes Verständnis für die Relevanz von Prävention, Diagnose und Management von Schmerzen;
  5. Intensivierung von Schmerzforschung;
  6. Aufbau einer EU Plattform zum internationalen Erfahrungsaustausch und Vergleich von ‚Best Practice’
  7. Trend-Beobachtung in der Schmerzbehandlung über die EU Plattform.

Die detaillierte „Road Map for Action“ finden Sie online unter www.sip-platform.eu/materials.html.

„’Schmerz’ betrifft uns alle, ob direkt oder über eine Person, die uns nahe steht: Es beeinflusst jeden in der gesamten EU. Die Road Map for Action hebt die politischen Hauptdimensionen für alle EU Regierungen und Mitgliedstatten hervor und veranschaulicht wie dringend es ist, dass Europa das Thema der gesellschaftlichen Auswirkungen von Schmerz auf ihre Politik-Agenda setzt“, kommentiert Jim Higgins, Mitglied des Europäischen Parlaments, der als Chairman den Workshop zur Road Map for Action leitete. „Der Erfolg der Road Map besteht darin, dass alle Perspektiven berücksichtigt werden, vom Zugang zur Diagnose von Schmerz, vom Aufmerksam machen auf das Thema ‚’Schmerz’, zum Austausch von Best-Practice-Beispielen bis zur Analyse und Evaluation über eine EU Plattform.“

Laut einer aktuellen Studie leiden fast neun Prozent der Europäer täglich unter Schmerzen. Die Prävalenz steigt dabei mit zunehmendem Alter an und wirkt sich negativ auf die Lebensqualität des Patienten aus.

 „Aufgrund der hohen Prävalenz von Schmerz und den alarmierenden Auswirkungen, die Schmerz auf Patienten und die Gesellschaft hat, sollte ‘Schmerz’ als signifikanter Gesundheitsindikator für unsere Gesundheitssystem anerkannt werden”, fordert Dr. Alberto Grua, Executive Vice President, Grünenthal Europa & Australien. ‘’Deswegen unterstützen wir das Symposium zu den gesellschaftlichen Auswirkungen von Schmerz ´Societal Impact of Pain´ (SIP 2011), um Erfahrungen und Praktiken auszutauschen, wie man die Schmerzbehandlung in ganz Europa verbessern kann“.

Für weitere Informationen und Programm-Inhalten zum Symposium „Societal Impact of Pain“ 2011, Resultaten, Videos und Fotos, klicken Sie bitte hier: http://www.sip-platform.eu/materials.html

Anmerkungen an die Redaktionen:

Über das Symposium „Societal Impact of Pain“ Verantwortlich für das wissenschaftliche Rahmenprogramm des Symposiums SIP 2011 ist der Europäische Schmerz‐Dachverband EFIC® (European Federation of IASP Chapters). Unterstützt wird die Veranstaltung von 85 nationalen und internationalen Organisationen und Verbänden. Das Pharmaunternehmen Grünenthal GmbH ist verantwortlich für Logistik und Organisation. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Jiří Maštálka, MdEP, und Dr. Milan Cabrnoch, MdEP.

About The Societal Impact of Pain

Weitere Informationen finden Sie unter www.sip-platform.eu.

Über EFIC

Der Europäische Schmerz-Dachverband EFIC® (European Federation of IASP Chapters® (EFIC ®) ist eine multidisziplinäre Fachorganisation im Bereich der Schmerz-Wissenschaft und –Medizin und besteht aus 34 Ländern („Chapters“) der Internationalen Schmerz-Gesellschaft IASP® (International Association for the Study of Pain). Das 1993 gegründete Unternehmen repräsentiert rund 20.000 Wissenschaftler, Ärzte, Krankenschwestern, Physiotherapeuten, Psychologen und weitere Gesundheitsexperten aus ganz Europa mit dem Ziel, die heutige Schmerztherapie in Europa zu verbessern.

Weitere Informationen finden Sie unter www.efic.org.

Bei Fragen melden, mailen Sie uns: Sip-meetings@grunenthal.com

 

oder:

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Fax: +32 2 251 48 10
Email: secretary@efic.org
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Christina Obertanner
Public Communication German Division
Grünenthal GmbH
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