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Grünenthal Pressemeldungen 2011
Schmerzspezialist Grünenthal auf Wachstumskurs
Aachen, 13. April 2011. Kerngeschäft Schmerz im Jahr 2010 um sechs Prozent gewachsen / Überdurchschnittliche Investitionen in Forschung und Entwicklung / Zukünftiges Wachstumspotenzial auf dem amerikanischen Kontinent
Das Kerngeschäft Schmerz der Grünenthal-Gruppe ist im Jahr 2010 mit sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr deutlich stärker gewachsen als der globale Markt für dieses Segment (zwei Prozent). Dies gab das Unternehmen im Rahmen der Präsentation seiner Geschäftsergebnisse für 2010 bekannt. Insgesamt lagen die Umsatzerlöse bei € 910 Mio. und damit unbereinigt um den Effekt von Verkäufen von Randgeschäften im Zuge der Fokussierung auf das Kerngeschäft Schmerz 3,3% über Vorjahresniveau.
Ertragswirksame Effizienzsteigerungen in der Höhe von 14% gegenüber dem Vorjahr wurden strategisch in die Forschung und Entwicklung sowie die Markteinführung von Tapentadol reinvestiert, so dass die operative „Ergebnis-vor-Steuer“-Marge 2010 leicht unter Vorjahresniveau bei 9% lag. Die Eigenkapitalquote liegt nunmehr – positiv beeinflusst durch die erzielten Erlöse aus Spartenverkäufen – bei 66%.
Ziel: Alle fünf Jahre ein neues Schmerzpräparat
Entsprechend der strategischen Prioritäten hat das Unternehmen seine Forschungs- und Entwicklungs-Aktivitäten weiter ausgebaut. Im Jahr 2010 wurden 23 Prozent der Umsatzerlöse in diesen Bereich investiert. Im laufenden Geschäftsjahr sollen es sogar 30 Prozent sein. Bis 2013 plant das Unternehmen, 34 Prozent der Umsatzerlöse in Forschung und Entwicklung fließen zu lassen.
Harald F. Stock, CEO der Grünenthal-Gruppe, kommentierte: „Mindestens alle fünf Jahre wollen wir ein neues, innovatives Schmerzprodukt auf den Markt bringen und damit im sich immer weiter intensivierenden Wettbewerb bestehen. Nur indem wir massiv und deutlich über dem Branchen-Durchschnitt in Forschung und Entwicklung investieren, können wir innovative Produkte entwickeln, die die Lebensqualität von Patienten verbessern. Wir können stolz auf unsere bewiesene Innovationskraft am Standort Aachen sein und wollen diesen in den kommenden drei Jahren durch Investitionen von fast € 100 Mio. weiter stärken.“
Wachstumschancen auf dem amerikanischen Kontinent
Um die für die kontinuierlichen Investitionen in Innovation notwendige kritische Umsatzgröße von ca. 1,5 Milliarden Euro im Jahr 2015 zu erreichen, sollen die Wachstumschancen konsequent genutzt werden, die sich in Lateinamerika und den USA bieten. Lateinamerika trug bereits 2010 mit einem Umsatzwachstum von 24% gegenüber 2009 zum Konzernwachstum bei und soll auch zukünftig ein Wachstumsmotor für Grünenthal sein. Nach Einschätzung des Unternehmens werden alleine Brasilien und Mexiko bis zum Jahr 2020 50 Prozent des Marktwachstums in Lateinamerika erzielen. Harald F. Stock: „Hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung bedingen das Nutzen der Wachstumschancen auf dem gesamten amerikanischen Kontinent und sind somit für uns die zentralen Erfolgsfaktoren, um als unabhängiges Unternehmen im Familienbesitz erfolgreich zu bleiben. Diesen Weg werden wir zielgerichtet gehen“.
Über die Grünenthal Gruppe
Die Grünenthal Gruppe ist ein unabhängiges, international tätiges, forschendes Pharmaunternehmen im Familienbesitz mit Konzernzentrale in Aachen, Deutschland. Aufbauend auf ihrer einmaligen Kompetenz in der Schmerzbehandlung ist es das Ziel, die patientenzentrierteste Firma und damit führend in Therapie-Innovation zu werden. Insgesamt ist die Grünenthal Gruppe in 35 Ländern weltweit mit Gesellschaften vertreten. Grünenthal-Produkte sind in mehr als 100 Ländern erhältlich und circa 4.900 Mitarbeiter arbeiten global für die Grünenthal Gruppe.
Weitere Informationen unter: www.grunenthal.com
- Geschäftszahlen 2010 (pdf, 28.6 KB)
